Welche Pflichtangaben braucht deine Rechnung?

Für eine normale Rechnung (über 400 €) an Firmenkund:innen gelten die vollen Anforderungen.[1] Als Kleinunternehmer:in ohne Umsatzsteuer brauchst du davon diese Punkte:

Bist du umsatzsteuerpflichtig, kommen dazu: deine UID-Nummer, das Entgelt getrennt nach Steuersätzen und der Steuerbetrag — ab 10.000 € brutto auch die UID der Kund:in. Ob du Umsatzsteuer verrechnen musst, klärt der Ratgeber Kleinunternehmerregelung.[2]

Wie sieht eine korrekte Rechnung aus? (Beispiel)

Rechnung Nr. 2026-014

Maria Beispiel · Hausbetreuung · Musterngasse 12/4, 1160 Wien
an: Familie Huber, Beispielstraße 3, 1180 Wien

Ausstellungsdatum: 31.07.2026 · Leistungszeitraum: 1.–31.07.2026

LeistungBetrag
Wohnungsreinigung, 4 × 4 Stunden à 28 €448,00 €
Gesamtbetrag448,00 €

Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung (§ 6 Abs 1 Z 27 UStG).
Zahlbar innerhalb von 14 Tagen auf AT12 3456 7890 1234 5678.

Was ist die Kleinbetragsrechnung (bis 400 €)?

Für Rechnungen bis 400 € brutto reicht die vereinfachte Form: dein Name und deine Adresse, Beschreibung der Leistung, Leistungsdatum, Betrag, Ausstellungsdatum.[1] Praktisch für einzelne Einsätze — aber gewöhn dir ruhig von Anfang an die volle Form an, dann musst du nie umdenken.

Drei typische Fehler

1. Lücken in den Rechnungsnummern — die Nummern müssen fortlaufend sein. 2. USt ausgewiesen, obwohl Kleinunternehmer:in — dann schuldest du die Steuer wirklich. 3. Rechnungen nur auf Papier — sieben Jahre Aufbewahrungspflicht überlebt kein Schuhkarton.

Wie schreibst du Rechnungen, ohne daran zu denken?

Mit bop entsteht die Rechnung direkt aus dem Termin: Einsatz beendet, Rechnung fertig — korrekt nummeriert, mit dem richtigen Kleinunternehmer-Hinweis, per E-Mail verschickt und sicher archiviert. Deine Kund:innen können direkt aus der Rechnung heraus bezahlen, und du siehst sofort, wer schon bezahlt hat. Mehr dazu: App für Selbstständige.