Warum ist Wien ein guter Ort für dein eigenes Geschäft?

In Wien wohnen fast zwei Millionen Menschen — und viele davon suchen verlässliche Hilfe im Haushalt, im Garten, für die Kinder oder bei kleinen Reparaturen. Gleichzeitig sind die Wege kurz: Mit den Öffis erreichst du deine Kund:innen ohne Auto. Wer gut arbeitet, ist in Wien schnell ausgebucht — vor allem über Weiterempfehlung von Haushalt zu Haushalt.

Wo meldest du dein Gewerbe in Wien an?

Du hast zwei Wege, beide kostenlos:

Was du genau brauchst und wie die Anmeldung Schritt für Schritt abläuft, steht im Ratgeber Gewerbe anmelden in Österreich. Bei einem freien Gewerbe — zum Beispiel Hausbetreuung für Reinigungskräfte — darfst du ab dem Tag der Anmeldung arbeiten.

Welche Anlaufstellen helfen dir in Wien?

Was ist in Wien anders als am Land?

Nebenberuflich starten

Viele Wiener:innen starten neben einem Teilzeitjob. Das geht: Gewerbe anmelden, klein anfangen, Stammkund:innen aufbauen — und erst dann ganz umsteigen, wenn der Kalender voll ist. Bonus: Solange Umsatz und Gewinn klein bleiben, senkt die Kleinstunternehmer-Ausnahme deine SVS auf 12,95 € im Monat — dein Job versichert dich ja schon.

Wie startest du in Wien konkret?

  1. Gewerbe anmelden

    Online über das USP oder bei der MA 63 — kostenlos, siehe oben.
  2. SVS und Steuernummer erledigen

    Die SVS-Meldung passiert automatisch mit der Gewerbeanmeldung; die Steuernummer beantragst du beim Finanzamt. Details: SVS einfach erklärt.
  3. Preise festlegen und sichtbar werden

    Orientiere dich an den üblichen Wiener Preisen deiner Branche. Dann: Google-Eintrag, eigene Website, Nachbarschafts-Gruppen — und jede gute Arbeit bringt die nächste Empfehlung.

Und der Papierkram?

Genau dafür gibt es bop: Die App führt dich durch die Anmeldung, schreibt Rechnungen, verwaltet Termine nach Bezirken und erklärt dir jeden Behördenbrief — in deiner Sprache. So bleibt deine Zeit bei den Kund:innen, nicht beim Papierkram. Der komplette Überblick zum Start: Selbstständig machen in Österreich.