Warum pfuschen so viele handwerklich begabte Menschen?

Weil der legale Weg kompliziert wirkt: Welches Gewerbe ist das richtige, braucht man dafür eine Prüfung, was, wenn man kein österreichisches Diplom hat? Dazu oft eine Sprachbarriere und die Sorge, dass sich Anmeldung und Versicherung finanziell nicht ausgehen. Also bleibt es beim Bargeld ohne Rechnung. Das Problem: Das Risiko trägst nur du. Keine Pension, kein Krankengeld, kein Unfallschutz — und bei einer Kontrolle eine Verwaltungsstrafe von bis zu 3.600 €.[1]

Was verlierst du bei Pfusch wirklich?

Wie findest du das richtige Gewerbe für deine Tätigkeit?

Viele handwerksnahe Tätigkeiten — etwa Möbelmontage, einfache Elektroinstallationen oder Dachrinnenreinigung — sind freie Gewerbe ohne Prüfung. Klassische Handwerksberufe wie Tischler:in, Maler:in oder Elektrotechnik sind reglementiert, aber auch dafür zählt reine Praxiserfahrung über den individuellen Befähigungsnachweis, wenn dir ein österreichisches Diplom fehlt.[3] Der ganze Überblick mit allen Wegen: Selbstständig machen als Handwerker:in.

  1. Passendes Gewerbe klären

    Kostenlose Beratung bei der Wirtschaftskammer klärt, ob deine Tätigkeit ein freies Gewerbe ist oder einen Befähigungsnachweis braucht.
  2. Gewerbe anmelden

    Kostenlos, online über das Unternehmensserviceportal oder bei der Behörde — Schritt-für-Schritt-Anleitung. Ab jetzt arbeitest du legal.
  3. SVS läuft automatisch an

    Mit der Anmeldung bist du kranken-, unfall- und pensionsversichert. Im ersten Jahr rund 161 €/Monat — was du dafür bekommst.
  4. Rechnungen schreiben

    Nach jedem Auftrag eine saubere Rechnung — als Kleinunternehmer:in meist ohne Umsatzsteuer. Deine Kund:innen zahlen weiter einen fairen Preis, nur jetzt offiziell.

Rechne einmal ehrlich nach

Schwarz für weniger Geld ohne jede Absicherung — oder legal mit Versicherung, Pension und offener Werbung? Legal arbeiten ist kein Kostenfaktor, sondern die Basis, um langfristig mehr zu verdienen und größere Aufträge anzunehmen.

Was ist mit den Kund:innen — wollen die das überhaupt?

Meistens ja. Viele Haushalte hätten gern eine:n angemeldete:n Handwerker:in mit Rechnung — für Gewährleistung, für die eigene Steuer, und weil sie so im Streitfall abgesichert sind. Mit Gewerbeschein, Rechnung und professionellem Auftritt bist du für genau diese Kund:innen die erste Wahl, statt dich bei jeder Anfrage verstecken zu müssen.

Wer hilft dir beim Umstieg?

bop wurde genau dafür gebaut: Die App führt dich in deiner Sprache durch Gewerbeanmeldung und SVS, schreibt deine Rechnungen und erklärt dir jeden Brief von Behörden — damit „legal" nicht kompliziert heißt. Trag dich auf der Startseite unverbindlich ein, und du bist beim Start dabei.